Merken 27/09/2019 19:00 27/09/2019 21:00 Europe/Berlin Wie ich den Nahen Osten erlebte Migranten aus dem Nahen Osten und anderen stammesrechtlich geprägten Gesellschaften spielen eine immer größere Rolle in unserem privaten und beruflichen Alltag. Ihr „Andersseins“ sorgt oft für Erstaunen, Irritationen und auch ideologische Polarisierung. Dabei wird die öffentliche und private Debatte zumeist von absoluter Unkenntnis und den daraus hervorgehenden, allseits bekannten Klischees geprägt. Lustkandlgasse 3-5 (Eingang Achamergasse) in 1090 Wien Vereinigung Österr.Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten false DD/MM/YYYY
Diskussion

Wie ich den Nahen Osten erlebte

Wien
Datum   Uhrzeit   Freie Plätze  
27.09.2019   19:00–21:00   40 von 40  
Lustkandlgasse 3-5 (Eingang Achamergasse) in 1090 Wien
Eingang Ecke Lustkandlgasse/Achamergasse

Inhalt

Migranten aus dem Nahen Osten und anderen stammesrechtlich geprägten Gesellschaften spielen eine immer größere Rolle in unserem privaten und beruflichen Alltag. Ihr „Andersseins“ sorgt oft für Erstaunen, Irritationen und auch ideologische Polarisierung. Dabei wird die öffentliche und private Debatte zumeist von absoluter Unkenntnis und den daraus hervorgehenden, allseits bekannten Klischees geprägt.

 

Der Vortragende hat selbst längere Zeit im Nahen Osten gelebt und direkt mit Einheimischen zusammengearbeitet. Seine oft gegen die eigenen Überzeugungen als „romantischer Multikulti“ gewonnenen Einsichten und seine „Erkenntnisse aus Erfahrungen vor Ort“ hat er in einem Buch unter dem Titel „Wie ich den Nahen Osten erlebte“ niedergelegt, authentisch und kritisch, unaufgeregt und unideologisch, dabei stets wohlwollend, tolerant und respektvoll. Daraus wird eine Art „gesellschaftliches Psychogramm“ ersichtlich.

Erfahren Sie an diesem Abend:

- wie Menschen aus muslimisch geprägten und stammesrechtlich organisierten Gesellschaften (nicht nur des Nahen Ostens) in der Regel „ticken“;

- welches die Hintergründe und Ursachen für die in diesen Gesellschaften vorherrschenden Denk- und Verhaltensweisen sind;

- weshalb nach Meinung des Autors nur durch eine historisch angelegte Betrachtungsweise wirkliche Erkenntnis darüber möglich ist;

- weshalb der Islam bei dieser Betrachtung eine eher nachgeordnete Rolle spielt;

- wie der Autor durch einen Vergleich zwischen Islam und Christentum überrascht;

- wodurch sich in erster Linie unsere eigene heutige Prägung unterscheidet;

- warum nicht nur Psychotherapeuten, Psychologen und Psychiater, sondern breite Bevölkerungsschichten aller (politischer) Couleur mehr darüber wissen sollten. Nach dem einführenden Vortrag besteht die Möglichkeit zur Fragestellung und Diskussion.

Vortragender: Dipl.-Jurist Wolfgang Horst Reuther (langjährige Tätigkeit für die UNESCO, u.a. als Direktor von UNESCO-Büros in Osteuropa, im Nahen Osten sowie in Mittelamerika. Mit der Thematik des „Zusammenleben in kultureller Vielfalt" seit den 1990er Jahren befasst. Lebt jetzt Pensionist und Buchautor in Wien.)

Nach dem einführenden Vortrag besteht die Möglichkeit zur Fragestellung und Diskussion.

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VERANSTALTERIN

Vereinigung Österr.Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten

VERANSTALTUNGSNUMMER

190009