| Datum | Uhrzeit | Freie Plätze | ||||
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| 03.10.2025 | 10:00–12:00 | Frei verfügbar |
Ein Workshop über Identität, soziale Ungleichheit und Diversität in der Vorarlberger Gesellschaft.
Die Anmeldungen für diesen Workshop starten am 10. September 2025 um 14:30 Uhr.
Fliehen oder Weggehen (müssen) bedeutet auch, irgendwann vielleicht irgendwo anzukommen.
Laut Statistik Austria hatten im Jahr 2021 rund 27,5% der Vorarlberger*innen einen sogenannten Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte bringen neben kultureller, sprachlicher und religiöser Diversität auch Verschiedenheit in Bezug auf die Auseinandersetzung mit Geschichte(n) mit.
Statt dies aber als Problem zu begreifen, sehen wir darin vielmehr eine Chance – die Chance auf Bereicherung der lokalen und nationalen Erinnerungskultur um diese vielfältigen Perspektiven, die Chance auf neue Impulse für Schule, Jugend- und Bildungsarbeit. Dabei sollen auch problematische Aspekte – Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, der Nahostkonflikt – nicht ausgespart bleiben, sondern vielmehr kritisch und selbstreflexiv bearbeitet werden.
Wir setzen uns spielerisch mit der eigenen Identität und damit einhergehenden Privilegien aber auch sozialen Ungleichheiten auseinander. Wir öffnen den Raum, über Erfahrungen von Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus zu sprechen, zu reflektieren und gemeinsam das Bild einer diskriminierungskritischen Gesellschaft zu entwerfen, in der alle #ohneAngstVerschiedenSein können.
Diese und weitere Vermittlungsangebote für Schulen können Sie auch unabhängig vom "Langen Tag der Flucht" buchen. Alle Infos finden Sie unter Schule im Museum | Jüdisches Museum Hohenems
Kein Anmeldeschluss
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ab 12 Jahren