| Datum | Uhrzeit | Freie Plätze | ||||
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| 03.10.2025 | 18:30 | 90 von 90 |
Mit eindringlichen Bildern und Stimmen in Somali, Arabisch, Dari, Deutsch und Englisch (mit deutschen und englischen Untertiteln) gewährt „Bürglkopf“ einen seltenen Einblick in einen ansonsten abgeschotteten Ort – und stellt eine zentrale Frage: Was bedeutet es, an einem Ort zu leben, an dem man nicht willkommen ist? Im Anschluss: Gespräch mit Regisseurin Lisa Polster. Eintritt frei.
Der Dokumentarfilm (Ö 2025, Regie: Lisa Polster, 78 Min.) führt an einen abgeschiedenen Ort auf 1.300 Metern Höhe in Tirol: das Rückkehrzentrum Bürglkopf. Dort sollen Menschen im Asylverfahren mit Rückkehrberatung – und vor allem durch Isolation – zur Ausreise bewegt werden.
Während Tourist:innen in hochmodernen Gondeln auf die Kitzbüheler Berge gleiten, müssen die Bewohner des Bürglkopfs drei Stunden zu Fuß ins Tal gehen, um das Lager zu verlassen. Der Film zeigt das Aufeinandertreffen von Geflüchteten, Dorfbewohner:innen und Tourist:innen – und macht sichtbar, wie europäische Abschottungspolitik in Rückkehrzentren und Abschiebelagern gipfelt.
„Wenn ich jemandem erzähle, wo ich hier bin, glaubt mir keiner“, sagt ein kurdischer Mann im Film.
Mit eindringlichen Bildern und Stimmen in Somali, Arabisch, Dari, Deutsch und Englisch (mit deutschen und englischen Untertiteln) gewährt „Bürglkopf“ einen seltenen Einblick in einen ansonsten abgeschotteten Ort – und stellt eine zentrale Frage:
Was bedeutet es, an einem Ort zu leben, an dem man nicht willkommen ist?
Im Anschluss diskutieren Kamerafrau Jasmin Schwendinger, zwei betroffene Personen und Moderatorin Anja Krohmer.
Der Lange Tag der Flucht möchte nicht nur aufmerksam machen, sondern echte Begegnung ermöglichen – auf Augenhöhe, mitten im Alltag der Stadt.
Jede und jeder ist eingeladen, Platz zu nehmen, zuzuhören, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu zeigen:
Linz ist eine Stadt, in der Zusammenhalt und Menschlichkeit Platz haben.
Der Eintritt ist frei!
Kein Anmeldeschluss
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